Ausstellungskooperation


Ausstellungen im Kunstmeisterhaus Rheine und der alten Synagoge in Borne bilden künstlerischen Brückenschlag zwischen den Partnerstädten.

Es geht auf eine Informationsveranstaltung des Städtepartnerschaftsvereins Rheine im Jahr 2022 zurück, bei der sich Vertreter des Kunstkreis Spektrum 88 und der „Stichting Cultureel Podium Bornse Synagog“ das erste Mal begegneten und seither einen engen kulturellen Austausch pflegen. So konnten im Jahr 2023 die Künstlerinnen Sophia Nefe und Claudia Cornelissen-Komm in Borne auf Einladung der Niederländer ihre malerischen Werke ausstellen.


Nun steht der Gegenbesuch in Form einer Ausstellung der Werke von Theo Hendriksen im Rheiner Kunstmeisterhaus an , begleitet von einer Ausstellung in Borne durch den Zeichner und Fotografen Gerrit Musekamp.

Abstrakt-figurative Bilder in kräftig leuchtenden Farben sind Hendriksens Markenzeichen.

Stark inspiriert vom Twenter Künstler Jan te Wierik und der Künstlergruppe CoBrA - einer bedeutende internationalen Künstlergruppe des Informel in den 1950er-1960er Jahren, entstehen mit spontan und impulsiv aufgetragenen Pinselstrichen Hendriksens farbenfrohe Fabelwesen. Die figurativ-geometrischen Farbelemente mit menschlichen oder tierischen Zügen, manchmal gruselig und geheimnisvoll, manchmal fröhlich und urkomisch, regen die Fantasie an. „Sie können selbst entscheiden, was Sie sehen.“ sagt Hendriksen. Die märchenhaft-mythischen Wesen entstehen wie aus dem Nichts, sind aber auch immer Ausdruck der Gefühlswelt des Malers.

Die Werke von Theo Hendriksen sind vom 01.06. – 16.06.2024 jeweils samstags von 14-17 Uhr und sonntags von 11-17 Uhr im Kunstmeisterhaus im Rheiner Salinenpark zu sehen. Am 1. und 2. Juni wird Theo Hendriks auch persönlich in der Ausstellung zugegen sein .


www.spektrum88-rheine.de


In der ehemaligen Synagoge von Borne präsentiert im Juni wiederum Gerrit Musekamp eine Auswahl an Zeichnungen , Cyanotypien und Fotografien. Musekamps Arbeiten, meist auf Papier, setzen sich intensiv mit der Wahrnehmung von Natur auseinander. Beobachtungen in seinem ländlichen Umfeld setzt er in Kohlezeichnungen um oder er nutzt klassische fotografische Techniken wie die Cyanotypie und die analoge schwarz-weiss-Fotografie. Neuestes Werk sind Fotografien von floralen Stilleben aus Steckbausteinen, wobei hierbei wiederumchinesische Kopien eines bekannten dänischen pielzeugherstellers handelt: Die Frage nach der Echtheit und die Herkunft unserer Naturwahrnehmung stellt der Künstler damit visuell in den Raum.

Die Ausstellung von Gerrit Musekamp ist vom 2. – 30. Juni jeweils sonntags von 14-17 Uhr geöffnet.

Am ersten Tag der Ausstellung , Sonntag 2. Juni, ist Gerrit Musekamp in der Ausstellung anwesend


www.bornsesynagoge.nl